Ehrlichkeit uns selbst gegenüber

by twinlili@pixelio.de
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Für manche Menschen gehen die folgenden Sätze nur schwer über die Lippen. Andere haben auf der rationalen Ebene viel geübt, um sagen zu können: „Ich bin mit mir selbst zufrieden. Ich bin selbstzufrieden. Ich schaffe das. Ich darf mich entwickeln.“ Entscheidend ist, ob wir uns diese Sätze tief im Unterbewussten auch selbst glauben. Damit zusammenhängende Gefühle der Verunsicherung spüren wir oft im Bauch.

 

Verantwortlich ist eine neurologische „Ich-Landkarte“, auf der getragen von unserem Grundbedürfnis nach Selbstliebe, Selbstverwirklichung und Selbstentfaltung vor allem unsere Erfahrungen des Scheiterns und der Begrenzung verankert sind, auch und gerade der Selbstbegrenzung. Das lässt sich nicht einfach vergessen, verdrängen, löschen, irgendwie positiv überdenken und überfühlen … Aber wir können es überschreiben.

 

Damit wirklich ein Gefühl entsteht, zufrieden mit jeder Faser von uns sein zu können, müssen wir auch emotional unser Scheitern anzunehmen bereit sein, ohne es gleich als Vorstufe zum nächsten Erfolg interpretieren zu müssen. Dann wachsen ins uns Dankbarkeit und Erkenntnis. Weil uns auch das tiefste Fallen voranbringen kann, besser: zu uns selbst bringen kann, zu unserem ganz eigenen Lebensweg.

 

Es ist diese tiefe Ehrlichkeit uns selbst gegenüber, die uns schrittweise immuner werden lässt gegen die regelmäßig zu erwartenden Lebensstürme, in der es keine Gewissheiten mehr zu geben scheint.

 

Überschreiben Sie in Ihrem Unterbewusstsein alles auf Ihrer neuronalen Ich-Landkarte, dass Sie daran hindert, mit sich bedingungslos ausgesöhnt zu sein. Schaffen Sie in sich Raum für neue Erfahrungen.

 

 

Auf dieser Reise will ich gern Ihr Lotse sein.