Sich als Frau in den beruflichen und privaten Rollen finden, bewahren und stärken.

Sabine Weiße@pixelio.de
Sabine Weiße@pixelio.de

Frauen sind gut darin, übernommene soziale Rollen auszufüllen und den Rollenerwartungen zu entsprechen. Dazu tragen auch sehr hohe Erwartungen an sich selbst bei. Führt die berufliche Rolle in traditionelle Männerdomänen, sind innerer und äußerer Druck möglicherweise besonders groß. Stärken wie Mitgefühl, Solidarität, Fähigkeit zum Perspektivwechsel, Verzicht auf Machtposen und bloße Selbstdarstellung u.v.m. können sich dann in das Gegenteil verkehren. Frau erlebt sich dann als jemand, der nicht klar „Nein-Sagen“ kann – oder dem dieses „Nein“ nicht abgenommen wird. Arbeitsüberhäufung oder das Gefühl, ausgenutzt zu werden, sind nur eine mögliche Folge.

 

Wie kann ich meinen Lebens- und Berufsweg als Frau gehen – ohne mich zu verbiegen und ohne aufgerieben zu werden? Antworten finden sich niemals auf der Ebene, auf der das Problem äußerlich angesiedelt ist und auf der ich die Frage formuliere. Jenseits der sozialen Rollen, ja sogar jenseits der Geschlechterrolle wartet unser inneres Team darauf, wahr genommen zu werden. Da gibt es innere Persönlichkeiten, die uns in einer Art und Weise helfen wollen, wie es in weit zurückliegenden Lebensphasen für uns notwendig schien und Erfolg versprach. (Werkzeuge/Egostates) Oft passen aber erworbene neuronale Konzepte wie Aufopferung, Verantwortungsbereitschaft und Überengagement wenig zur aktuellen Lebensaufgabe.

 

 

Wenn wir folglich mögliche Krisen oder Irritationen als Botschaften verstehen und unsere inneren Persönlichkeiten zu wandeln vermögen, dann formen wir in uns eine Gesamtpersönlichkeit, die unserem ganz einmaligen Potenzial als Frau in unterschiedlichen beruflichen und privaten Rollen entspricht.

 

Dieses Seminarziel begründet, warum die Wissensvermittlung allein nicht im Mittelpunkt stehen kann. Selbsterkenntnis braucht Selbsterfahrung jenseits rationalen Denkens. Neurosuggestion und andere Trance-Techniken helfen dabei, dem Unbewussten auf die Spur zu kommen. Die Persönlichkeitssphäre jeder Teilnehmerin bleibt dennoch vollumfänglich geschützt.

 

 

Dem 2-Tagesseminar schließt sich nach 5 Monaten ein Transfer-Workshop an.