Auch in den letzten Berufsjahren auf eigene und andere Weise mithalten können.

Wer auf ein langes Erwerbsleben zurückblicken kann, spürt es vielleicht in der Zielgeraden zum Ruhestand ganz besonders: die Anforderungen der modernen Arbeitswelt und die eigenen Ressourcen an Energie und Vitalität – das ist eine Schere, die immer weiter auseinanderzuklappen scheint. Lebenslang geprägt von Tugenden wie Pflicht und Verlässlichkeit haben wir in uns den Anspruch, mitzuhalten. Es gibt Tage, an denen es gelingt. Und Tage, an denen es weniger gelingen will. Das verfolgt uns dann vielleicht noch bis in den Schlaf. Endlose Gedankenschleifen rauben die so nötige Erholung. Die Statistiken zeigen: es sind kritische Jahre für unsere Gesundheit.

Manche Probleme entstehen schlichtweg in unserem Kopf, in dem wir das Falsche hoffen und uns vor dem Falschen ängstigen. Unser Kopf, in dem wir uns ständig vergleichen: mit uns selbst, wie wir früher waren. Mit den Jüngeren, die schon biologisch anders getaktet sein können. Mit Kollegen, die vielleicht genetisch robuster ausgestattet sind oder schlichtweg durch weniger kraftraubende Krisen gegangen sind. Jeder ist einzigartig. Auch in dem, was er an sich kritisch wahrnimmt und ungern anderen zeigt.  

Mithalten können auf eigene Weise. Das entsteht, wenn wir aufhören zu vergleichen und darüber zu stehen beginnen, dass wir verglichen werden. Letzteres ist besonders schwer. Aber es ist möglich.

 

Das Seminar lädt dazu ein, diese andere Weise in sich zu entdecken. In einem geschützten Raum, in dem niemand etwas Privates preisgeben muss. Durch Einblicke in unser Denken und Fühlen. Durch viele kleine, praktische Übungen, durch die wir auch nach dem Seminar noch gut begleitet werden. Denn auch in den letzten Berufsjahren gilt. Der Weg ist das Ziel. Der eigene Weg, der immer wieder neu gefunden werden muss.