Zufriedene Mitarbeiter durch Psycho-Hygiene („innere Körperpflege“)

Komplexe Veränderungen in unserer Lebens- und Arbeitswelt einschließlich unserer Gewohnheiten, darauf zu reagieren, bringen neurologisch gesehen unser Gehirn permanent ans Limit. Biochemisch messbar (Speichel, Blut, Urin): Dopamin-mangel, Serotoninmangel, Noradrenalin-Überschuss. Bioelektrisch messbar durch HRV-Messung: der Vagusnerv meist blockiert und damit Entspannung, Regeneration, soziale Verhaltensweisen. Neurofeedback: Dominanz der Beta-Frequenzen/Anspannung und Erregung. Psychisch fühlbar: die Zufriedenheit nimmt ab, die Gereiztheit hingegen zu. Leistungsfähigkeit, Kreativität, gar Agilität bleiben auf der Strecke. Wer heute noch wie gestern lebt und arbeitet, kann morgen nicht mehr gesund sein.  Es gibt aber wenig Wissen zur notwendigen „Psycho-Hygiene“.

 

Erfahrungen im Einzelcoaching wurden deshalb modifiziert für Gruppen. Es geht dabei um keine Gruppen-Therapie. Es geht auch nicht um ein Angebot für psychisch Gefährdete. Es geht um Psycho-Edukation für jedermann, der wissen möchte, warum er wie tickt und warum er sich durch seinen Lebens- und Arbeitsstil möglicherweise selbst gefährdet.

 

 

Die Seminar-Triologie bildet drei Schwerpunkte möglicher Coaching-Arbeit ab:

()1) Resilienz-Seminar: Was stellt unser Organismus zur Verfügung, um sich in anhaltenden Belastungssituationen selbst zu regulieren, wie das die Natur ja auch versucht. Wodurch kommt diese Selbstregulation an ihre natürlichen Grenzen? Was muss ich tun, um Körper, Geist und Seele zu unterstützen?

 

(2) Vertiefungs-Seminar „Emotionale Klarheit“: Das Gehirn organisiert sich von unten nach oben. Emotion steuert Kognition. Welche emotionalen Prägungen, Bedürfnisse und Ängste lassen unsere mentalen Freiheitsgrade zusammen-schrumpfen, obwohl wir der Illusion unterliegen, eine freie und vernünftige Willens-Entscheidung getroffen zu haben?

 

(3) Seminar „Veränderungskompetenz“: Niemand ist eine homogene Gesamtpersönlichkeit. In unserem inneren Team wird um Führung gestritten, wird kooperiert und intrigiert. Das ermöglicht oder blockiert Veränderung und Agilität. Das macht uns widersprüchlich. Wir können lernen, wieder die innere Führung zu übernehmen.

 

 

 

Die neurologische Forschung gibt aktuell viele Hinweise, welche Angebote uns nützen können und was nur gut gemeint ist. Wissensangebote allein sind unzureichend. Es geht um Selbsterfahrung. Diese muss emotional berühren und auch dort hingelangen, wo unser Wachbewusstsein und das Denk-Hirn außen vor bleiben – in den emotionalen Erinnerungsspeicher, in das Prägende aus dem Unterbewusstsein. Werkzeuge der Neurosuggestion sind von jedermann erlernbar. Atemarbeit ist sofort spürbar.

 

 

Aber alle Angebote sind nutzlos, wenn keine neuronale Veränderung stattfindet. Damit neue Verhaltensweisen in unserem Leben ihre Wirkung entfalten können, müssen sich neue neuronale Verknüpfungen bilden. Das braucht Zeit und stete Wiederholung: 21 Tage, 5 Monate, 2 Jahre.


Die dafür erforderliche Nachhaltigkeit entsteht durch:

  •  2-Tagesseminare: die Nacht zwischen den Seminartagen bewirkt ganz Entscheidendes.
  • Audio-Dateien, mit denen der Seminarteilnehmer Übungen aus dem Seminar in seinen Alltag verankern kann.
  • Newsletter, die den Seminarteilnehmer motivieren, dran zu bleiben.
  • Ein Internet-Forum, in dem in der geschützten Kleingruppe des Seminars Erfahrungen ausgetauscht werden können.
  • Seminar-Triologie: Die thematische Weiterführung und Vertiefung durch insgesamt drei Seminarangebote, die im günstigsten Fall eine Begleitung über 2-3 Jahre sicherstellen.

 

Das menschliche Gehirn gestattet es uns, zu reflektieren. Dazu muss jedoch der Lärm in unseren Hirnen abklingen und die Fähigkeit wiederentdeckt werden, innere Botschaften zu verstehen. Dann fehlt nur noch die Bereitschaft, der inneren Weis-heit auch zu folgen. Wie gut wir auf diesem Weg voran kommen, spüren wir am Grad unserer inneren Zufriedenheit und der Fähigkeit, auch in Stress-Kreisläufen sozial angemessen zu kooperieren.